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Dieses Gedicht hat mir eine Besucherin zu geschickt, vielen Dank dafür!

Auf einem Tisch beim Flohmarkt da saß der alte Bär.
Sein Fell war arg zerschlissen, sein Herz war ihm so schwer.
Ihn wollte niemand kaufen, es fehlte ihm ein Ohr,
die Augen waren trüb, er kam sich schäbig vor.
Er träumte viele Jahre, der arme alte Bär,
in seiner alten Kiste, das es doch anders wär.
Er wünscht sich einen Menschen, der ihm ein Lächeln schenkt,
ein trocknes warmes Plätzchen, der gerne an ihn denkt.
Schon mancher Flohmarktgänger, der hat ihn ausgelacht,
man nannte ihn "Gelumpe", hat ihn mit Schmerz bedacht.
Jedoch an diesem Tage, da kam ein Mensch daher,
der hat ihm zugelächelt, der Bär gefiel ihm sehr.
Nach endlos langem handeln, dem Bär schiens ewiglich,
hat er ihn mitgenommen, nach Hause, mit zu sich.
Dort wurd der Bär gereinigt, sein Öhrchen wurd ersetzt,
er wurd nie mehr gepeinigt, war er auch abgewetzt.
In einer Sofaecke schön mollig, trocken, warm,
hat er ein festes Plätzchen, vorbei ist alle Gram.
Wovon er viele Jahre vergeblich hat geträumt,
das hat ein Menschenlächeln, ein Herz ihm eingeräumt.
Und auch nach vielen Jahren hat keiner es bereut -
der Bär hat ein Zuhause, der Mensch hat einen Freund.

Quelle: Zeitschrift - Teddys Evelyn Schneider/Uplengen

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